Landkreis Rastatt und Rheinland-Pfalz wollen Zusammenarbeit am Oberrhein vertiefen

Der Landkreis Rastatt und Rheinland-Pfalz wollen ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit ausbauen. Im Mittelpunkt des Treffens standen Verkehrsverbindungen, PAMINA sowie Verbraucher-, Gesundheits- und Naturschutz.

Von Redaktion LK Rastatt1 Min. Lesezeit
Landrat Dusch, Friedrich Brechtel, Sébastien Oser und Claus Haberecht tauschen sich aus.

Foto: Benjamin Wedewart

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Der Landkreis Rastatt und Rheinland-Pfalzexterner Link, öffnet ein neues Fenster wollen ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit ausbauen. Bei einem Treffen im Landratsamt Rastatt tauschten sich Vertreter über laufende Projekte und Möglichkeiten für eine engere Kooperation am Oberrhein aus.

Zu Gast war Dr. Friedrich Brechtel, seit Juli Beauftragter des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. An dem Gespräch nahmen außerdem Landrat Prof. Dr. Christian Dusch, der Erste Landesbeamte Sébastien Oser und Claus Haberecht, geschäftsführender Vorstand des PAMINA Rheinparks / Parc Rhénan und ehemaliger Dezernent des Landkreises Rastatt, teil.

Verkehrsverbindungen im Mittelpunkt

Ein Schwerpunkt war die Verbesserung der Verbindungen zwischen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Frankreich. Besprochen wurden die Rheinquerungen und ihre Bedeutung für Berufspendler und die Wirtschaft sowie eine bessere Verknüpfung von Bahn- und Radverkehr. Auch Bus- und Fährverbindungen zwischen dem Elsass, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie der Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden waren Thema. Der Landkreis Rastatt ist Mitgesellschafter und Infrastrukturträger des Flughafens.

Landrat Dusch verwies auf vorliegende Untersuchungen zu den Verkehrsverbindungen und forderte, daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen. Oser hob die vielfältigen Verflechtungen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit hervor und bezeichnete den regelmäßigen Austausch als wichtige Grundlage.

Auch Verbraucher- und Gesundheitsschutz Thema

Weitere Gesprächspunkte waren die Zusammenarbeit im Eurodistrikt PAMINA, der Verbraucherschutz sowie Fragen des Gesundheits- und Naturschutzes. Dazu zählten der Umgang mit der Asiatischen Tigermücke und der Asiatischen Hornisse. Die Gesprächsteilnehmer erörterten, wie sie Erfahrungen austauschen und Maßnahmen über Landesgrenzen hinweg abstimmen können.

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