Kostenlose Gesundheitsberatung startet in fünf Kommunen

Menschen in Gschwend, Kaisersbach, Alfdorf, Spraitbach und Durlangen können ab sofort kostenlose psychosoziale Gesundheitsberatung nutzen – ohne Überweisung oder Antrag.

Von Redaktion LK Rems-Murr-Kreis1 Min. Lesezeit

Menschen in Gschwend, Kaisersbach, Alfdorf, Spraitbach und Durlangen können ab sofort eine kostenlose psychosoziale Gesundheitsberatung nutzen. Zwei Gesundheitsberaterinnen unterstützen bei gesundheitlichen und sozialen Fragen und helfen dabei, passende Angebote zu finden.

Das Angebot richtet sich an Menschen im Projektgebiet der Landkreise Rems-Murr und Ostalb. Die Beratung kann in den Rathäusern der beteiligten Kommunen, zu Hause oder telefonisch stattfinden. Auch im Alten Rathaus Alfdorf-Pfahlbronn stehen Büro- und Beratungsräume bereit. Eine ärztliche Überweisung oder ein aufwendiges Antragsverfahren ist nicht nötig.

Unterstützung bei vielfältigen Anliegen

Zu den Themen gehören unter anderem Stressbewältigung, Einsamkeit, Sturzprävention sowie Ernährung und Bewegung. Bei Bedarf vermitteln die Beraterinnen an geeignete Fachstellen und Einrichtungen und begleiten Ratsuchende bei der Suche nach passenden Hilfen.

Manuela Köhler, Präventologin sowie Sport- und Gymnastiklehrerin, und Nagihan Saçıak, Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Pflegeberaterin, sind bei der kommunal-ärztlichen Genossenschaft MEDWALD tätig.

Manuela Köhler ist per E-Mail an [email protected] und telefonisch unter 0155 67878711 erreichbar. Nagihan Saçıak ist per E-Mail an [email protected] und telefonisch unter 0155 67878688 erreichbar.

Digitales Angebot für 2028 geplant

Ergänzend entsteht das digitale Informationstool „OKAPI“. Es soll Gesundheits- und Sozialangebote aus den beiden Landkreisen bündeln und bei der Suche nach passenden Anlaufstellen helfen. Die Veröffentlichung für die Bevölkerung beider Landkreise ist für 2028 geplant.

Das Förderprojekt „Gesund vernetzt – Gesundheitskompetenz kreisübergreifend stärken“ läuft vom 1. April 2026 bis zum 31. Dezember 2028. Es wird vom Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg aus Mitteln des Paktes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst gefördert.

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