47 Teilnehmende beraten über Integration im ländlichen Raum

Wie lässt sich Integration im ländlichen Raum auch mit knappen Ressourcen gestalten? Darüber tauschten sich Mitte Oktober 47 Menschen aus Verwaltung, Ehrenamt und verschiedenen Trägern bei einem Fachtag des Rhein-Neckar-Kreises aus. Veranstaltungsort war Stift Sunnisheim.
Der Fachtag trug den Titel „Zukunft schaffen – Integration im ländlichen Raum gestalten“ und stand unter dem Motto „Ideen teilen, positiv bleiben“. Prof. Dr. Hannes Schammann von der Universität Hildesheim sprach über Integrationsarbeit in ländlichen Räumen. Sein Vortrag „Nichts zu machen?“ zeigte laut Landratsamt, welche Möglichkeiten sich trotz knapper Ressourcen eröffnen und wie der Rhein-Neckar-Kreis im landesweiten Vergleich dasteht.
In drei Praxisworkshops erarbeiteten die Teilnehmenden Handlungsoptionen zu Öffentlichkeitsarbeit, sozialer Integration sowie Erwerbsmigration und Willkommenskultur. Zum Abschluss stand der Austausch untereinander im Mittelpunkt. Lisa Sieckmeyer vom Welcome Center Rhein-Neckar hob die Bedeutung der Vernetzung hervor: „Gerade in einem so großen Kreis wie dem Rhein-Neckar-Kreis ist die Vernetzung untereinander sehr wichtig. Auf dem komplexen Feld der Integration muss man sich gegenseitig unterstützen.“
Auch Elena Albrecht, Bildungskoordinatorin im Referat gesellschaftliche Integration des Landratsamts, verwies auf das Engagement und die Fachkompetenz der Beteiligten. Eine Umfrage der Moderatorin Dr. Katja Hilser zeigte, dass fast alle Teilnehmenden schon einmal trotz fehlender Ressourcen eine Aufgabe angegangen waren.
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