Herbststürme machen den Wald zur Gefahrenzone

Sturmtief Luise hat im Rhein-Neckar-Kreis Bäume und Äste zu Fall gebracht. Das Kreisforstamt warnt vor Gefahren im Wald, die noch Tage nach dem Sturm bestehen können.

Von Redaktion LK Rhein-Neckar-Kreis1 Min. Lesezeit
Kräftiger Regen und im Wind bewegte Zweige

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

KI-Symbolbild

Umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste hat das Sturmtief „Luise“ auch im Rhein-Neckar-Kreis hinterlassen. Das Kreisforstamt warnt vor Gefahren im Wald, die während eines Sturms und noch lange danach bestehen können.

In kräftigen Böen werden Äste stark bewegt und können abbrechen. Solange Laubbäume noch viele Blätter tragen, bietet ihre Krone dem Wind eine große Angriffsfläche. Mit dem fortschreitenden Laubfall nimmt diese Belastung ab.

Zusätzliche Sorge bereitet die vorausgegangene Hitze und Trockenheit. „Länger anhaltender Wassermangel schwächt einen Baum insgesamt. Dadurch werden Äste anfälliger und können bei starkem Wind leichter brechen“, erklärt Forstamtsleiter Manfred Robens. Manche Folgen seien von außen nicht erkennbar. Auch scheinbar gesunde Bäume könnten deshalb unvermittelt Äste verlieren.

Beschädigte oder abgebrochene Äste bleiben mitunter zunächst in den Baumkronen hängen und können erst Stunden oder Tage später herabstürzen. Das Kreisforstamt empfiehlt, bei starkem Wind, Sturm oder Starkregen ganz auf Waldbesuche zu verzichten. Auch nach dem Abflauen eines Sturms sei erhöhte Wachsamkeit geboten. Zu beschädigten, schiefstehenden oder entwurzelten Bäumen sollten Besucherinnen und Besucher ausreichend Abstand halten.

Das Betreten des Waldes erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.

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