Vortrag in Ladenburg beleuchtet frühe Ausgrabungen des Mannheimer Altertumsvereins

Ein Vortrag in Ladenburg beleuchtet am 12. November die Suche des Mannheimer Altertumsvereins nach römischen Spuren und bedeutende Funde.

Von Redaktion LK Rhein-Neckar-Kreis1 Min. Lesezeit
Ein schlichtes Rednerpult steht vor Stuhlreihen in einem neutralen Vortragsraum.

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Wie der Mannheimer Altertumsverein in Ladenburg nach römischen Spuren suchte, steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Dr. Klaus Wirth. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 12. November, um 19 Uhr im Domhof, Hauptstraße 9, in Ladenburg. Der Eintritt ist frei.

Der Verein wurde 1859 gegründet. Ausgrabungen in Ladenburg begannen Ende der 1860er Jahre. Besonders bedeutende Ergebnisse brachten die Jahre 1908 bis 1913: Der vom Verein beauftragte Hermann Gropengießer wies eine römische Marktbasilika und ein Kastell mit Teilen der Umfassungsmauer und des Tores nach. Der Mäzen Carl Reiß finanzierte lange Zeit weitere Ausgrabungen in Ladenburg.

Wirth will die damalige Grabungsphase anhand archäologischer Funde und zeitgenössischer Zeitungsartikel betrachten. Die ursprünglichen Grabungsdokumentationen sind weitgehend verloren.

Organisiert wird der Vortrag vom Kreisarchiv des Rhein-Neckar-Kreises gemeinsam mit der VHS Ladenburg-Ilvesheim und dem Heimatbund Ladenburg. Alle Interessierten sind eingeladen.

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