Haushalt, Zusammenarbeit und Ringzug 2.0 im Antrittsbesuch
Landrat Sven Hinterseh empfing Christoph Keckeisen aus dem Nachbarlandkreis Rottweil zum Austausch über Strategie, Personennahverkehr und tragfähige Finanzen
Landrat Sven Hinterseh hat den neu gewählten Landrat des Nachbarlandkreises Rottweil, Christoph Keckeisen, zu einem Antrittsbesuch im Landratsamt empfangen. Nach Angaben des Schwarzwald-Baar-Kreises stand das Gespräch unter dem Eindruck einer engen regionalen Zusammenarbeit.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die anhaltend schwierige Haushaltslage der Kreise, die Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit sowie das Infrastrukturprojekt „Ringzug 2.0“ zur Verbesserung des Personennahverkehrs. Beide Landräte betonten die weiterhin angespannte Finanzsituation in den Kreishaushalten. Die Belastungen schränkten die Handlungsspielräume der Landkreise und Kommunen ein und machten eine abgestimmte Strategie notwendig, um Leistungen zu sichern und zugleich tragfähige Haushalte zu erreichen.
Erörtert wurden demnach auch mögliche gemeinsame Ansätze zur Konsolidierung und zur effizienten Nutzung vorhandener Ressourcen. Ein weiterer Schwerpunkt war das Vorantreiben von „Ringzug 2.0“. Ziel sei es, den Schienenpersonennahverkehr zu verbessern und langfristig eine umsteigefreie Verbindung von Villingen nach Stuttgart zu erreichen.
Hinterseh bezeichnete den Antrittsbesuch als starkes Signal für die Bereitschaft zur Zusammenarbeit zugunsten der Region. Keckeisen verwies darauf, dass pragmatische Lösungen gefunden werden sollen, die die Gemeinden entlasten und den Ländlichen Raum als attraktiven Lebensraum erhalten. Projekte wie der Ringzug 2.0 zeigten, wie gemeinsam Zukunft gestaltet werden könne.
Landrat Sven Hinterseh und der neu gewählte Landrat des Nachbarlandkreises Rottweil, Christoph Keckeisen, beim Antrittsbesuch im Landratsamt.
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