Einfache Sprache
Workshop zur Bergung durchnässten Archivguts im Kreisarchiv
Im Kreisarchiv Schwarzwald-Baar-Kreis fand eine Übung für den Ernstfall statt.
In einem Workshop stand die Bergung von durchnässtem Archivgut im Mittelpunkt.
Die Übung sollte Routinen für den Wasserschadenfall trainieren.
Akten und Bücher sollten bei Wasserschäden rasch gesichert werden.
Das Kreisarchiv organisierte die Übung.
Das Kreisarchiv lud Kolleginnen und Kollegen aus Kulturgutinstitutionen der Region ein.
Anna Coulon aus Emmendingen leitete den Workshop.
Coulon ist Papierrestauratorin.
Programm am Vormittag
Coulon startete am Seminartisch mit einer theoretischen Einführung.
Die Einführung erklärte richtiges und falsches Handeln bei nassen Beständen.
Praktische Übungen am Nachmittag
Im praktischen Teil übten die Teilnehmenden den Umgang mit Materialien.
Die Teilnehmenden übten einzelne Arbeitsschritte.
Das Kreisarchiv bereitete Aktendummys aus Papieren vor.
Die Aktendummys enthielten keine datenschutzrechtlich relevanten Inhalte.
Das Kreisarchiv wässerte Buchdubletten vor dem Training.
Die Teilnehmenden arbeiteten danach an Kübeln mit durchnässtem Archivgut.
Sie übten das Bergen von beschädigten Stücken.
Sie übten das Dokumentieren der Stücke.
Sie übten das Verpacken der Stücke.
Sie übten das Bandagieren der Stücke.
Sie übten die Ablage auf Paletten.
Hinweise aus der Pressemitteilung
Die Pressemitteilung betonte schnelles Handeln bei Wasserschäden.
Bei nassem Archivgut bleibt nur wenig Zeit zum Bergen.
Die Pressemitteilung nennt wenige Stunden für das Bergen.
Die Pressemitteilung nennt auch das Einfrieren als Maßnahme.
Vor der Bergung müssen die Stücke getrennt werden.
Die Trennung soll nach Bedeutung und Schaden erfolgen.
Die Pressemitteilung fordert eine einzelne Dokumentation.
Danach können die Stücke in Plastikfolie eingeschlagen werden.
Die Pressemitteilung nennt Mullbinden für das Bandagieren.
Später sollen die Stücke tiefgefroren werden.
Danach sollen die Stücke gefriergetrocknet werden.
Die Pressemitteilung nennt das Ziel der Rettung beschädigter Bestände.
Rettung ist laut Pressemitteilung nur bei rechtzeitigem Handeln möglich.
Die Pressemitteilung formuliert dazu eine Möglichkeit statt einer Garantie.
Vorbereitung durch eine Notfallbox
Das Kreisarchiv beschaffte im vergangenen Jahr eine Notfallbox.
Die Beschaffung erhielt Förderung durch die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts.
Die Koordinierungsstelle sitzt in Berlin.
Die Notfallbox enthält unter anderem Gummistiefel.
Die Notfallbox enthält unter anderem Taschenlampen.
Die Notfallbox enthält unter anderem Türkeile.
Die Notfallbox enthält unter anderem Handschuhe.
Die Notfallbox enthält unter anderem Stretchfolie.
Die Notfallbox enthält Folienbeutel in verschiedenen Größen.
Die Notfallbox enthält einen Generator für die Stromversorgung.
Die Box ist für den Transport im Kreis ausgelegt.
Die Box kann laut Beschreibung mit einem größeren Pkw transportiert werden.
Die Box kann an jeden Ort im Kreis gebracht werden.
Mögliche Ursachen für Wasserschäden
Die Pressemitteilung nennt verschiedene mögliche Ursachen für Wasserschäden.
- Wasserrohrbrüche können Wasserschäden auslösen.
- Starkregen kann Wasserschäden auslösen.
- Überschwemmungen können Wasserschäden auslösen.
- Ein Feuerwehreinsatz kann Wasserschäden auslösen.
Ziel für den Ernstfall
Sobald keine Gefahr für Leib und Leben besteht, soll das Kulturgut gerettet werden.
Der Workshop sollte genau solche Situationen vorbereiten.
Ergebnis der Übung
Am Ende des Tages zogen die Beteiligten ein positives Fazit.
Die Übung zeigte laut Beteiligten, wie wichtig Vorbereitung im Ernstfall ist.
Die Beteiligten hielten auch fest, dass ein Wasserschaden nicht rückgängig wird.
Die Beteiligten erwarten, dass man Schäden dem Archiv- und Bibliotheksgut anmerkt.
Die Erkenntnis gilt laut Bericht auch für die Zukunft.