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Q-Fieber: Vier gemeldete Fälle im Zollernalbkreis

Von Redaktion LK Zollernalbkreis3 Min. Lesezeit
Titel- und Informationsseite eines Flyers zu „Q-Fieber – Mehr als nur ein grippaler Infekt“. Mit Textabschnitten und Angaben zum Post-Q-Fieber-Fatigue-Syndrom sowie Kontakt- und Programminformationen.

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Mehrere Q-Fieber-Fälle im Zollernalbkreis

Im Zollernalbkreis sind aktuell mehrere Personen an Q-Fieber erkrankt.

Das Gesundheitsamt hat laut Kreisverwaltung inzwischen vier nachgewiesene Fälle gemeldet bekommen.

Die betroffenen Personen stammen aus Rangendingen.

Wie die Ermittlungen begannen

Am Freitag, 18. September 2026, informierte eine Arztpraxis das Gesundheitsamt.

Die Praxis meldete ein Auftreten pulmonaler Erkrankungen bei mehreren Patienten.

Das Gesundheitsamt leitete daraufhin umgehend eine Diagnostik auf Q-Fieber ein.

Der erste Fall wurde noch am Freitagabend bestätigt.

Drei weitere Fälle kamen bis Mittwoch, 23. September, hinzu.

Übertragung und Krankheitsbild

Q-Fieber ist eine weltweit verbreitete Erkrankung bei Tieren und Menschen.

Die Ursache ist das Bakterium Coxiella burnetii.

Schafe scheiden den Erreger vor allem bei der Geburt von Lämmern aus.

Auch Ziegen und Rinder können den Erreger übertragen.

Menschen infizieren sich häufig durch direkten Kontakt zu infizierten Tieren.

Menschen infizieren sich auch durch das Einatmen infektiösen Staubs.

Der Erreger kann lange in der Umwelt überleben.

Mit Staub kann der Erreger durch den Wind verbreitet werden.

Die Zeit von der Erregeraufnahme bis zur Erkrankung beträgt meist zwei bis drei Wochen.

Etwa die Hälfte aller Infektionen verläuft ohne Beschwerden.

Ein Teil der Infektionen verursacht milde grippeähnliche Symptome.

In diesen Fällen heilt die Krankheit laut Mitteilung meist nach ein bis zwei Wochen spontan aus.

Eine akute Infektion beginnt meist mit hohem Fieber.

Bei einer akuten Infektion treten auch Schüttelfrost auf.

Bei einer akuten Infektion treten auch Muskelschmerzen auf.

Bei einer akuten Infektion treten auch Kopfschmerzen auf.

Im Verlauf kann eine Lungenentzündung auftreten.

Im Verlauf kann auch eine Leberentzündung auftreten.

Personen mit passenden Symptomen sollen sich ärztlich abklären lassen.

Höheres Risiko für Schwangere und andere Gruppen

Bestimmte Personen haben ein höheres Risiko für eine chronische Q-Fieber-Erkrankung.

Dazu zählen Menschen mit Herzerkrankungen.

Dazu zählen Menschen mit Immundefekten.

Schwangere zählen ebenfalls zu den stärker gefährdeten Personen.

Symptomlose Infektionen können laut Kreisverwaltung Komplikationen in der Schwangerschaft auslösen.

Schwangeren in Rangendingen wird deshalb grundsätzlich eine Blutkontrolle empfohlen.

Die Blutkontrolle soll eine Q-Fieber-Infektion ausschließen.

Eine durchgemachte Erkrankung führt zu einer sehr lang andauernden Immunität.

Die Therapie erfolgt mit Antibiotika.

Eine Isolierung der Erkrankten ist nicht nötig.

Q-Fieber wird laut Mitteilung nicht von Mensch zu Mensch übertragen.

Ermittlungen zu möglichen Infektionen bei Tieren

Das Veterinäramt führt laut Kreisverwaltung die weiteren Ermittlungen durch.

Die Ermittlungen gelten möglichen Infektionen bei Tieren.

Der letzte größere Q-Fieber-Ausbruch im Zollernalbkreis lag im Jahr 2019.

Die Kreisverwaltung schätzt, dass die jüngste Trockenheit das Geschehen begünstigt hat.

Hintergrund zu möglichen Spätfolgen

Nach einer akuten Q-Fieber-Infektion können auch bei mildem Verlauf Beschwerden anhalten.

In bis zu 40 Prozent der Fälle bleiben Symptome über 12 bis 24 Monate bestehen.

Zu den häufigen Beschwerden zählt Fatigue.

Fatigue bedeutet Erschöpfung und Müdigkeit.

Betroffene können im Alltag eingeschränkt sein.

Bei manchen Betroffenen kommt es zu Konzentrationsschwäche.

Auch Muskelschmerzen können auftreten.

Nachtschweiß kann laut Mitteilung auftreten.

Das frühere Leistungs- und Arbeitsniveau kann oft nach einem Jahr noch nicht erreicht sein.

Das Post-Q-Fieber-Fatigue-Syndrom lässt sich laut Mitteilung durch Antibiotikagabe nicht beeinflussen.

Darum empfehlen Ärzte laut Mitteilung psychosomatische und verhaltenstherapeutische Ansätze.

Weitere Informationen zu Q-Fieber

Q-Fieber entsteht durch Coxiella burnetii.

Q-Fieber kann Menschen und Tiere betreffen.

In Deutschland erfolgt die Übertragung auf Menschen vor allem durch infizierte Schafe und Ziegen.

Die Übertragung durch Rinder tritt laut Mitteilung seltener auf.

Auch Katzen und andere Tierarten können laut Mitteilung übertragen.

Infizierte Tiere scheiden den Erreger vor allem während der Geburt aus.

Infizierte Tiere scheiden den Erreger auch bei Fehlgeburten in großen Mengen aus.

Menschen infizieren sich leicht durch das Einatmen bakterienhaltiger Staubpartikel.

Bei akutem Verlauf können Fieber auftreten.

Bei akutem Verlauf können auch Gliederschmerzen auftreten.

Bei akutem Verlauf können Schüttelfrost auftreten.

Bei akutem Verlauf können Frontalkopfschmerzen auftreten.

Selten kommt es zu einer Lungenentzündung.

Selten kommt es auch zu einer Leberentzündung.

Ein Test auf Q-Fieber ist mit einer Blutprobe möglich.

Bei einem Nachweis kann die Krankheit gezielt mit Antibiotika behandelt werden.

Eine chronische Q-Fieber-Erkrankung kann laut Mitteilung etwa in einem Prozent der Fälle auftreten.

Der Zeitraum reicht laut Mitteilung von 6 Monaten bis zu 10 Jahren nach der Infektion.

Die Behandlung kann laut Mitteilung über mehrere Jahre dauern.

Unbehandelt hat eine chronische Q-Fieber-Erkrankung eine hohe Sterblichkeitsrate.

Typische Zeichen sind häufig eine Herzinnenhautentzündung.

Leberentzündungen treten laut Mitteilung seltener auf.

Besonders gefährdet sind Personen mit beruflichem Kontakt zu Schafen, Ziegen oder Rindern.

Auch Materialkontakte dieser Tiere erhöhen laut Mitteilung das Risiko.

Schwangere haben laut Mitteilung ein erhöhtes Risiko für Fehl- und Frühgeburten.

Schwangere haben laut Mitteilung auch ein erhöhtes Risiko für ein geringes Geburtsgewicht.

Eine Übertragung von der Mutter auf das ungeborene Kind in der Gebärmutter wurde bisher nicht beschrieben.

Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben ein stark erhöhtes Risiko für eine chronische Infektion.

Menschen mit schwerer Immunsuppression haben ebenfalls ein stark erhöhtes Risiko.

Empfehlung bei Symptomen

Personen mit passenden Symptomen sollen sich ärztlich untersuchen lassen.

Die Abklärung hilft, Q-Fieber früh zu erkennen.

Geschehen im Überblick

  • Freitag, 18. September 2026: Eine Arztpraxis informiert das Gesundheitsamt.
  • Freitagabend, 18. September 2026: Der erste Q-Fieber-Fall wird bestätigt.
  • Mitt
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