Ausweismissbrauch an der Europabrücke aufgedeckt

Bundespolizei verhindert unerlaubte Einreise eines Mannes mit fremdem Reisepass in Kehl

Von Redaktion

Bei einer routinemäßigen Kontrolle eines Fernreisebusses an der Europabrücke in Kehl haben Beamte der Bundespolizei am gestrigen Nachmittag einen Fall von Ausweismissbrauch aufgedeckt. Der Bus war aus Frankreich eingereist, als die Kontrolle stattfand.

Unstimmigkeiten bei der Passkontrolle

Ein 34-jähriger Mann legte den Polizeibeamten einen togolesischen Reisepass sowie einen deutschen Aufenthaltstitel zur Prüfung vor. Bereits beim Abgleich der Lichtbilder stellten die Beamten fest, dass es erhebliche Unterschiede zwischen dem Bild im Pass und dem tatsächlichen Aussehen des Mannes gab.

Auf Nachfrage räumte der Mann, ein senegalesischer Staatsangehöriger, ein, dass es sich nicht um seine eigenen Ausweispapiere handelt. Der Versuch, mit fremden Dokumenten nach Deutschland einzureisen, wurde somit unterbunden.

Konsequenzen für den Betroffenen

Die Bundespolizei verweigerte dem 34-Jährigen die Einreise nach Deutschland. Er wurde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen nach Frankreich zurückgewiesen.

  • Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise und Ausweismissbrauch eingeleitet.
  • Dem Mann wurde ein mehrjähriges Einreiseverbot für Deutschland auferlegt.
  • Bedeutung für die Grenzkontrollen

    Der aktuelle Fall zeigt die Bedeutung gezielter Grenzkontrollen im grenzüberschreitenden Reiseverkehr. Durch aufmerksame Kontrolle konnte ein unerlaubter Einreiseversuch effektiv verhindert werden.

    Die Bundespolizeiinspektion Offenburg war maßgeblich an dem Einsatz beteiligt und berichtet regelmäßig über ähnliche Vorfälle im Grenzbereich von Kehl.

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