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Doppelte Einreise mit gefälschten Ausweisen gestoppt

Bundespolizei in Kehl verhindert illegalen Grenzübertritt trotz bestehendem Einreiseverbot

Von Redaktion20.10.25, 13:18

Am 19. Oktober hat die Bundespolizeiinspektion Offenburg im Bahnhof Kehl einen tunesischen Staatsangehörigen gleich zweimal innerhalb weniger Stunden bei dem Versuch gestoppt, unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Die beiden Vorfälle zeigen die Herausforderungen bei Kontrollen an der deutsch-französischen Grenze und die Konsequenzen, die Wiederholungsversuche nach sich ziehen.

Erste Kontrolle am Morgen

Gegen Morgen kontrollierten Einsatzkräfte einen 25-jährigen Mann in einem ICE aus Frankreich kommend. Bei der routinemäßigen Überprüfung zeigte der Mann lediglich ein Foto einer französischen Identitätskarte auf seinem Smartphone vor. Nach genauerer Prüfung stellten die Beamten fest, dass es sich dabei um eine Fälschung handelte.

Da für den Mann außerdem bereits ein mehrjähriges Einreiseverbot für Deutschland bestand, wurde ihm die Einreise untersagt.

Kurz erklärtEinreiseverbot

Ein Einreiseverbot bedeutet, dass einer Person untersagt wird, für einen bestimmten Zeitraum nach Deutschland einzureisen. Es wird meist ausgesprochen, wenn gegen geltende Gesetze verstoßen wurde.

Erneuter Versuch am Nachmittag

Wenige Stunden später wurde der Mann erneut im Bahnhof Kehl angetroffen – diesmal in einem Fernverkehrszug aus Frankreich. Bei der erneuten Kontrolle legte er eine gefälschte französische Identitätskarte vor. Auch dieser Einreiseversuch endete mit einer Zurückweisung und der Rückführung nach Frankreich.

Die Polizei erstattete erneut Anzeige gegen ihn. Das bestehende Einreiseverbot wurde in Folge des wiederholten Verstoßes verlängert.

Folgen und Maßnahmen

Die konsequente Zurückweisung und Verlängerung des Einreiseverbots unterstreichen die Null-Toleranz-Politik der Behörden gegenüber unerlaubten Einreisen sowie der Nutzung gefälschter Dokumente. Die Kontrollen an Grenzübergängen wie Kehl bleiben damit ein wichtiger Baustein für die Einhaltung der Einreisebestimmungen.

Die Vorfälle verdeutlichen, wie wichtig die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen deutschen und französischen Behörden sind, um die Sicherheit an den Grenzen zu gewährleisten und Missbrauch effektiv zu ahnden.

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