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Drogentransport am Grenzübergang Kehl gestoppt

Bundespolizei nimmt 23-Jährigen mit Kokain und Haschisch fest – Ermittlungen laufen

Von Redaktion19.08.25, 13:24

Bundespolizisten in Kehl haben am Montag einen bedeutenden Fund gemacht: Bei einer Kontrolle auf einem grenzüberschreitenden Fußüberweg zwischen Straßburg und Kehl wurde ein französischer Staatsangehöriger mit Drogen aufgegriffen. Die Beamten hielten den 23-Jährigen an, als er mit seinem E-Roller von Frankreich nach Deutschland einreisen wollte.

Kontrolle am Grenzübergang

Der Einsatz erfolgte am 18. August 2025. Bei der Überprüfung entdeckten die Bundespolizisten in der mitgeführten Tasche des Mannes rund 21 Gramm Kokain und 29 Gramm Haschisch, abgepackt in verkaufsfertigen Einheiten. Die Drogenfunde deuten auf einen möglichen Handel mit Betäubungsmitteln hin.

Kurz erklärtBetäubungsmittel

Betäubungsmittel sind Stoffe, die das zentrale Nervensystem beeinflussen und die Schmerzen lindern, aber auch abhängig machen können. Dazu zählen u.a. Kokain, Haschisch und andere Drogen.

Rechtliche Bewertung und weitere Maßnahmen

Die Beamten stellten die Drogen sicher und nahmen den Verdächtigen fest. Gegen ihn besteht der dringende Verdacht der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie des unerlaubten Handels.

Kurz erklärtNicht geringe Menge

Im deutschen Strafrecht bezeichnet 'nicht geringe Menge' eine Schwelle an Betäubungsmitteln, ab der von einer besonders schweren Form des Vergehens ausgegangen wird. Die genauen Grenzen sind je nach Substanz gesetzlich festgelegt.

Das Hauptzollamt Lörrach wurde umgehend informiert und hat die weiteren Maßnahmen übernommen. Die Ermittlungen hierzu laufen noch.

Grenzübergreifende Kontrollen – Bedeutung für die Region

Die Kontrolle zeigt einmal mehr die Bedeutung grenzüberschreitender Polizeiarbeit im deutsch-französischen Raum. Speziell an Knotenpunkten wie dem Fußüberweg zwischen Straßburg und Kehl sind die Maßnahmen ein wesentliches Element der Drogenprävention und -bekämpfung.

Die Bundespolizeiinspektion Offenburg unterstreicht mit solchen Einsätzen ihr Engagement im Kampf gegen den illegalen Drogenhandel und setzt auf konsequente Kontrollen. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens und mögliche Auswirkungen auf die Sicherheit im Grenzgebiet bleibt die Öffentlichkeit informiert.

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