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Gefälschte Pässe am Bahnhof Kehl entdeckt

Zwei Venezolaner ohne gültigen Aufenthaltstitel zurückgewiesen – Anzeigen wegen Urkundenfälschung und illegaler Einreise

Von Redaktion02.11.25, 12:18

Am 1. November kontrollierten Beamte der Gemeinsamen Deutsch-Französischen Diensteinheit einen aus Frankreich kommenden TGV im Bahnhof Kehl. Im Fokus der Kontrolle standen zwei venezolanische Staatsangehörige, deren Reisedokumente sich als gefälscht herausstellten.

Kontrolle des TGV im Bahnhof Kehl

Die Feststellung erfolgte im Rahmen einer routinemäßigen Überprüfung durch die Einsatzkräfte. Die beiden Reisenden, ein 22-jähriger Mann und eine 33-jährige Frau, legten bei der Kontrolle falsche Reisepässe vor.

Aufenthalt und rechtlicher Status der Personen

Beide Personen gaben an, derzeit ein Asylverfahren in Spanien zu durchlaufen. Recherchen der Behörden zeigten jedoch, dass sie sich bereits seit mehr als 400 Tagen im Schengengebiet aufhalten, ohne über ein notwendiges Visum oder einen Aufenthaltstitel zu verfügen.

Kurz erklärtSchengengebiet

Das Schengengebiet ist eine Gruppe europäischer Länder, zwischen denen keine Personenkontrollen an den Binnengrenzen stattfinden. Es erlaubt grundsätzlich einen freien Reiseverkehr innerhalb dieser Staaten.

Folgen und Maßnahmen

  • Den beiden venezolanischen Staatsangehörigen wurde die Einreise nach Deutschland verweigert.
  • Die Personen wurden nach Frankreich zurückgewiesen.
  • Beide erwarten nun Anzeigen wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise.
  • Grenzschutz und Zusammenarbeit

    Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Behörden, um irreguläre Einreisen und Dokumentenfälschungen effektiv zu erkennen und zu unterbinden.

    Die Bundespolizeiinspektion Offenburg übermittelte diese Informationen. Weitere Details wurden in der Pressemitteilung nicht bekannt gegeben.

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