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Offene Haftbefehle bei Kontrolle in Kehl entdeckt

Bundespolizei nimmt 33-Jährigen nach Fahndungsabgleich an Tramhaltestelle fest

Von Redaktion27.10.25, 11:00

Am Freitagmittag, dem 24. Oktober 2025, kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 33-jährigen tunesischen Staatsangehörigen an der Tram D Haltestelle in Kehl. Der Mann war in Begleitung seiner italienischen Ehefrau unterwegs und legte bei der Kontrolle einen tunesischen Reisepass sowie einen italienischen Aufenthaltstitel vor.

Polizeiliche Feststellung und Überprüfung

Bei der Überprüfung der Dokumente und Daten des Mannes stellten die Beamten mehrere sogenannte Ausschreibungen fest. Darunter befanden sich zwei Maßnahmen zur Aufenthaltsermittlung sowie ein Einreise- und Aufenthaltsverbot. Letzteres wurde jedoch aufgrund der Anwesenheit der italienischen Ehefrau als nicht mehr relevant eingestuft.

Kurz erklärtAusschreibung

Im polizeilichen Kontext bedeutet Ausschreibung, dass eine Person zur Fahndung, Ermittlung oder zur Einleitung bestimmter Maßnahmen in polizeilichen Informationssystemen eingetragen wurde.

Haftstrafen und weitere Maßnahmen

Die Kontrolle brachte zudem ans Licht, dass der 33-Jährige aus einer früheren Verurteilung wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eine Restfreiheitsstrafe von 212 Tagen zu verbüßen hat.

Zusätzlich ist eine Haftstrafe von 40 Tagen wegen Diebstahls offen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Relevanz für Sicherheit und Aufenthaltsrecht

Solche Kontrollen an Grenz- und Übergangspunkten dienen dazu, offene Haftbefehle und sonstige Aufenthaltsschwerpunkte zeitnah zu identifizieren. Der aktuelle Fall zeigt, wie verschiedene aufenthalts- und strafrechtliche Maßnahmen ineinandergreifen können.

Die Bundespolizeiinspektion Offenburg berichtete über diesen Einsatz und betont die Bedeutung lückenloser Überprüfungen zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit.

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