Baden-Baden erinnert auf Ehrenfriedhof an Opfer der Weltkriege

Auf dem Ehrenfriedhof in Lichtental hat Baden-Baden am Montag, 2. November, der Gefallenen und Opfer der Weltkriege sowie der verstorbenen Mitglieder und Angehörigen der französischen und deutschen Streitkräfte gedacht. Erster Bürgermeister Alexander Wieland erinnerte in seiner Ansprache an die Menschen, deren Leben durch die Kriege beendet wurde, und an die Angehörigen, die um sie trauerten.
Wieland hob die Bedeutung des gemeinsamen Gedenkens an deutsche und französische Gefallene hervor. Dass die beiden Länder heute Freunde und enge Partner seien, zeige, dass Versöhnung möglich sei. Frieden müsse jedoch immer wieder bewahrt und gestaltet werden. Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine betonte er, dass Frieden und Sicherheit in Europa nicht selbstverständlich seien.
Bei der Gedenkfeier wurden Kränze der Stadt Baden-Baden und des französischen Konsulats niedergelegt. Das Bläser-Quartett „Vierventiler“ des Musikvereins Lichtenthal begleitete die Veranstaltung musikalisch. Die Tradition der Kranzniederlegung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von den französischen Streitkräften begründet. Seit deren Abzug 1999 führt die Stadt Baden-Baden das Gedenken fort.
Weitere Hintergründe zur traditionellen Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof bietet unser früherer Bericht über das gemeinsame Gedenken und die deutsch-französische Freundschaftexterner Link, öffnet ein neues Fenster.
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