Villa Berberich zeigt Fluchtgeschichte der Familie Josiptschow
Die Flucht der ukrainischen Familie Josiptschow aus der Nähe von Schytomyr bis in den südlichen Schwarzwald steht im Mittelpunkt einer Ausstellung in der Villa Berberich. Der Künstler Johannes Beyerle nähert sich ihrer Geschichte mit Notizen, Zeichnungen und Lehmskulpturen. Sie erzählt von Flucht, Vertreibung und Jahren der Orientierungslosigkeit.
Die Vernissage beginnt am Freitag, 16. Oktober 2026, um 18 Uhr in der Villa Berberich in Bad Säckingen. Beyerle spricht mit Kathryn Babeck über die Entstehung seiner Werke. Bürgermeister Alexander Guhl begrüßt die Gäste; musikalisch begleitet wird der Abend von Olha Honcharenko an der Bandura. Kulturreferentin Christine Stanzel erläutert den Ausstellungskontext.
Die Ausstellung ist vom 18. Oktober bis 15. November mittwochs, donnerstags und sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die Villa Berberich nimmt erstmals für Bad Säckingen an der Ausstellungsreihe „Zuhause – Unterwegs“ von Netzwerk Museen / MuseumsPassMusées teil. Insgesamt beteiligen sich 30 Museen am Oberrhein.
Gespräch und Konzert im November
Am 1. November um 11 Uhr sprechen Wilma Wegner, Lis Cherniavska und Johannes Beyerle über Flucht, Vertreibung und die Verantwortung der Kunst. Die Moderation übernimmt Kathryn Babeck. Am 8. November ist ein Konzert mit Olha Honcharenko und ihrem Projekt „Feel On“ geplant.
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