Böblingen trauert um Giovanni Bressano

Giovanni Bressano, Ehrenvorsitzender der „Famija Albèisa“ und Förderer der Städtepartnerschaft Böblingen–Alba, ist am 25. Oktober 2026 im Alter von 98 Jahren gestorben.

Von Redaktion Böblingen1 Min. Lesezeit
Giovanni Bressano, langjähriger Vorsitzender der Famija Albèisa und Mitinitiator der Kulinarischen Genüsse aus Alba.

Foto: Stadtarchiv Böblingen

Foto: Stadtarchiv Böblingen

Giovanni Bressano, langjähriger Vorsitzender und später Ehrenvorsitzender des Kultur- und Heimatvereins „Famija Albèisa“, ist am 25. Oktober 2026 im Alter von 98 Jahren gestorben. Die Stadt Böblingen sprach seinen Angehörigen ihr Beileid aus.

Bressano war Gründungsmitglied des Vereins in Böblingens piemontesischer Partnerstadt Alba. Er setzte sich über Jahrzehnte für die Städtefreundschaft ein und unterstützte Begegnungen, Veranstaltungen und persönliche Kontakte zwischen den Menschen beider Städte.

Initiator der „Kulinarischen Genüsse aus Alba“

Die Idee für die „Kulinarischen Genüsse aus Alba“ hatte Bressano 1988. Seit 1991 findet die Veranstaltung alle zwei Jahre in Böblingen statt. Die nächste Ausgabe ist für den 6. bis 8. November 2026 angekündigt. Bressano konnte sie zuletzt 2016 persönlich in Böblingen besuchen, nahm aber bis zuletzt Anteil an den Vorbereitungen.

Der frühere Oberbürgermeister Alexander Vogelgsang, der die Veranstaltung gemeinsam mit Bressano ins Leben rief, erinnerte sich: „So war Giovanni Bressano – ein Freund, klein von Gestalt, doch groß an Willenskraft, Mut und Disziplin.“

Auszeichnungen für sein Engagement

Für seine Verdienste um Böblingen erhielt Bressano 2004 die Ehrenmedaille der Stadt in Gold. 2020 wurde er auf Vorschlag der Stadt mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die Städtepartnerschaft zwischen Böblingen und Alba besteht seit 1985.

Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz würdigte Bressanos Einsatz für die Verständigung und den Frieden. Er habe sich nicht nur als Bürger von Alba, sondern auch als Bürger von Böblingen gefühlt, sagte Belz. Bressano habe viele Menschen für die Städtepartnerschaft gewonnen und dazu beigetragen, dass private Freundschaften zwischen Familien aus beiden Städten entstanden.

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