Forschungsvorhaben für klima-robuste Quartiere im Fallenbrunnen

Wie lassen sich Gebäude und Quartiere so planen, dass sie besser mit hohen Temperaturen umgehen können? Mit dieser Frage befasst sich ein Forschungsvorhaben für den Fallenbrunnen. Der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt (PBU) in Friedrichshafen soll am Dienstag, 10. November, über das Projekt beraten. Die Sitzung beginnt um 16 Uhr im Rathaus.
Prof. Thomas Auer von der Technischen Universität Münchenexterner Link, öffnet ein neues Fenster (TU München) wird das Vorhaben vorstellen. Ziel ist es, übertragbares Planungswissen für klima-robuste Quartiere zu gewinnen, die ohne aufwendige Technik auskommen. Dafür soll das Projekt an realen Gebäuden im Fallenbrunnen ansetzen.
Nach Angaben der Stadt gibt es bislang nur wenige wissenschaftliche Daten dazu, wie die Art und Anordnung von Gebäuden das Klima in einem Quartier beeinflussen. Die Erkenntnisse aus dem Projekt könnten später auch auf andere Neubauquartiere übertragen und in die Bauleitplanung sowie Regelwerke eingebracht werden.
Initiiert und wissenschaftlich begleitet werden soll das Vorhaben vom Lehrstuhl für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen der TU München unter der Leitung von Auer. Unterstützt wird sein Team durch den Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren von Prof. Florian Nagler. Beide Lehrstühle waren bereits am Forschungsprojekt „Einfach Bauen“ beteiligt.
Auf der Tagesordnung des PBU stehen außerdem die Anwendung des Bauturbos in Friedrichshafen sowie Bebauungsplanungen im Fallenbrunnen Südwest als neuem Standort für die Albert-Merglen-Schule, in der Friedenstraße 40 in Berg und in der Kreuzlinger Straße in Hirschlatt. Sitzungsvorlagen und weitere Informationen zu öffentlichen Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse gibt es unter sitzungsdienst.friedrichshafen.deexterner Link, öffnet ein neues Fenster.
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