Neue Photovoltaikanlage versorgt Gengenbacher Bildungscampus

Die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Marta-Schanzenbach-Gymnasiums ist seit März 2026 in Betrieb und versorgt mehrere Einrichtungen des Bildungscampus mit Strom.

Von Redaktion Gengenbach1 Min. Lesezeit

Auf dem Dach des Marta-Schanzenbach-Gymnasiums ist seit März 2026 eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb. Sie erzeugt Strom für das Gymnasium, die Werkreal- und Realschule, den Hochschulstandort auf dem Bildungscampus und die Mensa.

Die Anlage hat eine installierte Spitzenleistung von 266 Kilowatt-Peak (kWp). Sie ersetzt die Photovoltaikanlage aus dem Jahr 1999, die eine Leistung von 91 Kilowatt-Peak hatte. Die Bauarbeiten begannen im September 2025 und waren im Dezember desselben Jahres abgeschlossen. Im Herbst 2025 hatten die Stadtwerke Gengenbach die Firma Elektrotechnik Schmidt aus Achern mit der Umsetzung beauftragt.

Strom soll direkt auf dem Campus genutzt werden

Weil der Schulbetrieb überwiegend tagsüber stattfindet, fällt die Stromerzeugung der Photovoltaikanlage zeitlich häufig mit dem Verbrauch zusammen. Ein großer Teil des erzeugten Stroms kann deshalb unmittelbar auf dem Campus genutzt und auf die dortigen Einrichtungen verteilt werden. Ob zusätzlich ein Batteriespeicher technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, soll über ein Jahr geprüft werden.

Ergänzt wird die Anlage durch das bereits vorhandene Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 50 Kilowatt. Beide Anlagen sollen im Jahresverlauf einen wesentlichen Beitrag zur Strom- und Wärmeversorgung des Bildungscampus leisten. Für den derzeit im Bau befindlichen Neubau der Grundschule ist eine separate Photovoltaikanlage mit 99 Kilowatt-Peak vorgesehen; als einen Grund dafür nennt die Stadt die eigene Wärmepumpe des Gebäudes.

Die neue Anlage nutzt bereits vorhandene kommunale Dachflächen. Florian Adler, Leiter der Technischen Dienste Strom bei den Stadtwerken Gengenbach, sagte: „Mit der Installation der Photovoltaikanlage auf bereits vorhandenen kommunalen Dachflächen nutzen wir bestehende Flächen zur Stromerzeugung, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln“.

Die Stadt und die Stadtwerke sehen in dem Projekt auch eine Möglichkeit, erneuerbare Energien im Schulalltag sichtbar zu machen und den Strombezug des Bildungscampus aus dem öffentlichen Netz zu reduzieren.

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