Feuerwehr übt Ernstfall im Tunnel an der B 462

Die Freiwillige Feuerwehr Gernsbach hat am Sonntag, 4. Oktober, gemeinsam mit regionalen Feuerwehren und dem Deutschen Roten Kreuz eine großangelegte Übung im Tunnel an der B 462 durchgeführt. Der 1.527 Meter lange Tunnel wurde dafür gesperrt und eine großräumige Umleitung eingerichtet.
Das Szenario sah einen Unfall zwischen zwei Kleintransportern vor. Ein Fahrzeugführer galt als schwer verletzt, ein Transporter geriet in Brand. Weitere Notrufe meldeten betroffene Fahrzeuge und Insassen in beiden Fahrtrichtungen. Die Einsatzkräfte mussten außerdem eine deutliche Rauchausbreitung berücksichtigen.
Einheiten aus Gernsbach erkundeten die Lage und gelangten teils über Rettungstreppenhäuser in den Tunnel. Die Feuerwehren aus Baden-Baden und Rastatt übernahmen die Suche und Rettung von Menschen. Weisenbach und Gaggenau stellten während der Übung den Grundschutz für die Stadt sicher und unterstützten mit Maßnahmen rund um den Tunnel.
Im Übungsbild standen neben den beiden verunfallten Kleintransportern acht weitere Fahrzeuge, darunter ein Linienbus, ein Fahrzeug für Rollstuhltransporte und zwei Gefahrgut-Lkw. Zehn Statisten und vier Dummys stellten neun Verletzte und fünf unverletzt Beteiligte dar. Der DRK-Ortsverband Gernsbach war mit zehn Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort. Insgesamt beteiligten sich 80 Kräfte von Feuerwehr und DRK.
Kommandant Dennis Reiser erklärte, die Übung habe das Ziel erreicht, Zusammenarbeit und Kommunikation zu trainieren. Zugleich seien Punkte sichtbar geworden, bei denen weiterer Handlungsbedarf bestehe. Bürgermeister-Stellvertreter Dirk Preis beobachtete den Einsatz für die Stadt Gernsbach.
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