Ursula Paepcke stellt Roman ihrer Großmutter in Horb vor

Ursula Paepcke stellt am 15. Oktober im Berthold-Auerbach-Museum in Horb den Roman ihrer Großmutter Lotte über deren Erlebnisse in der NS-Zeit vor.

Von Redaktion Horb am Neckar1 Min. Lesezeit
Ursula Paepcke, Enkelin von Lotte Paepcke.

Foto: Stadt Horb a. N.

Foto: Stadt Horb a. N.Bild 1 von 2

Ursula Paepcke stellt am Donnerstag, 15. Oktober 2026, den autobiographischen Roman ihrer Großmutter Lotte Paepcke vor. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Berthold-Auerbach-Museum, Schloss Nordstetten, Ritterschaftsstraße 4 in Horb-Nordstetten.

Die Buchvorstellung ist Teil einer neuen Veranstaltungsreihe zum Jüdischen Leben in Horb und in das landesweite Kooperationsprojekt „Mittendrin – Jüdisches Leben im Südwesten“ eingebettet. Der Roman erschien 1952 und verarbeitet Lotte Paepckes Erlebnisse während der NS-Zeit.

Lotte Paepcke, geborene Mayer, wurde 1910 in Freiburg geboren. Wegen der Rassengesetze des NS-Staates konnte sie ihr 1933 anstehendes Referendariat nicht antreten. Die sogenannte „Privilegierte Mischehe“ mit dem Philologen Ernst Paepcke bewahrte sie und den gemeinsamen Sohn Peter vor der Deportation. Nach Zwangsarbeit und weiteren Stationen musste sie gegen Kriegsende untertauchen.

Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse für 8 Euro, ermäßigt für 6 Euro. Schülerinnen und Schüler können kostenlos an der Literaturveranstaltung teilnehmen. Alle Interessierten sind willkommen. Fragen zur Veranstaltung beantwortet das Museum per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 07451 901-226.

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