Verkehrsminister Steffen Bilger diskutiert mit Zehntklässlern in Kornwestheim

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger sprach in Kornwestheim mit 20 Schülerinnen und Schülern über Bahnverspätungen, Preise und politische Themen.

Von Redaktion Kornwestheim1 Min. Lesezeit
Steffen Bilger im Deutschen Bundestag. Archivbild vom 11. April 2019.

Steffen Bilger im Deutschen Bundestag. Archivbild vom 11. April 2019.© Olaf Kosinsky · 2019-04-11 Steffen Bilger by Olaf Kosinsky8620 · CC BY-SA 3.0 de · Bildquelle · Zuschnitt 16:9; verkleinert; Bildfassung unter derselben Lizenz

Steffen Bilger im Deutschen Bundestag. Archivbild vom 11. April 2019.© Olaf Kosinsky · CC BY-SA 3.0 de · zugeschnitten, verkleinert · Bildinfos

Am Freitag, 18. September 2026, hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger 20 Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse der Philipp-Matthäus-Hahn-Gemeinschaftsschule in Kornwestheim getroffen. Die Jugendlichen hatten den Minister eingeladen. Ursprünglich wollten sie ihn bei ihrer bevorstehenden Berlin-Reise im Deutschen Bundestag besuchen; da Bilger zu diesem Zeitpunkt verhindert war, kam er stattdessen nach Kornwestheim.

Oberbürgermeister Nico Lauxmann begrüßte den Minister. In der Gesprächsrunde stellten die Schülerinnen und Schüler Fragen, die sie im Gemeinschaftskundeunterricht mit ihrer Lehrerin Marion Breckle vorbereitet hatten. Ein Schwerpunkt war die Deutsche Bahn: Die Jugendlichen wollten wissen, warum Züge häufig verspätet sind.

Bilger verwies auf aus seiner Sicht zu geringe Investitionen in die Schieneninfrastruktur in den vergangenen Jahren. Für die kommenden fünf Jahre stünden nun viele Milliarden Euro für Ausbau und Modernisierung des Netzes bereit. Zunächst würden die Maßnahmen aber auch mehr Baustellen mit sich bringen; ihre Auswirkungen seien deshalb nicht sofort überall zu spüren. Als weitere Herausforderungen nannte Bilger die hohe Auslastung des Netzes, fehlende Kapazitäten und Verbesserungsbedarf bei internen Abläufen der Deutschen Bahn.

Die Fragen reichten über Verkehrspolitik hinaus. Zur Sprache kamen unter anderem steigende Lebensmittel- und Energiepreise, der Umgang mit der AfD und die Stadtbilddebatte.

Lauxmann begrüßte den direkten Austausch: „Gerade für Schülerinnen und Schüler ist es eine wichtige Erfahrung, politische Themen nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern Verantwortliche unmittelbar fragen und mit ihnen diskutieren zu können“, sagte der Oberbürgermeister.

Berlin-Reise am 19. Oktober

Für 30 Jugendliche der Schule war für den 19. Oktober 2026 ein Besuch des Deutschen Bundestags in Berlin angekündigt. Dort sollten sie den politischen Betrieb kennenlernen und auch Bilgers Arbeitsplatz sehen. Der Minister sagte, das Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern habe ihm Freude gemacht. Er wolle auch künftig Gelegenheiten zum Austausch mit Jugendlichen nutzen.

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