Leonberg gründet Netzwerk für gesellschaftliche Teilhabe

In Leonberg wurde am 22. Oktober ein Netzwerk für gesellschaftliche Teilhabe gegründet. Institutionen können kostenfrei beitreten; das erste Mitgliedertreffen ist am 30. November geplant.

Von Redaktion Leonberg1 Min. Lesezeit
Papst Leo XIV. im weißen Gewand bei einer Audienz.

Papst Leo XIV. bei einer Medienaudienz. Archivfoto vom 12. Mai 2025.© Edgar Beltrán, The Pillar · CC BY-SA 4.0 · zugeschnitten, verkleinert; Bildfassung unter derselben Lizenz

Papst Leo XIV. bei einer Medienaudienz. Archivfoto vom 12. Mai 2025.© Edgar Beltrán, The Pillar · CC BY-SA 4.0 · zugeschnitten, verkleinert; Bildfassung unter derselben Lizenz

Vereine, Initiativen, Einrichtungen, Religionsgemeinschaften und weitere Zusammenschlüsse in Leonberg können einem neuen Netzwerk für gesellschaftliche Teilhabe beitreten. Gegründet wurde es am 22. Oktober bei einer Veranstaltung mit mehr als 100 Gästen. Ziel ist, Angebote besser zu verknüpfen, gemeinsame Vorhaben anzustoßen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Die Initiative soll Akteure aus verschiedenen Bereichen miteinander ins Gespräch bringen. In Leonberg gebe es bereits viele Kooperationen; neu sei die Vernetzung über alle Bereiche hinweg, heißt es in der Mitteilung. Das Netzwerk will unter anderem Ansprechpartner und Angebote transparenter machen, gemeinsame Projekte strukturieren und Engagement in der Stadt sichtbarer werden lassen.

So ist das Netzwerk organisiert

Das Netzwerk arbeitet über eine digitale Plattform und besteht aus drei Ebenen: Im Plenum treffen sich alle Mitglieder mindestens einmal im Jahr und können sich über die Plattform austauschen. Arbeitsgruppen entwickeln Maßnahmen zu selbst gewählten Themen oder konkreten Anlässen. Eine Steuerungsgruppe soll die Berichte aus diesen Gruppen aufbereiten und als zentrale Ansprechstelle nach außen dienen.

Das erste Treffen für alle Mitglieder ist für den 30. November geplant. Dabei soll die Steuerungsgruppe gegründet werden. Nach zwei Jahren soll das Netzwerk überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Institutionen können kostenfrei beitreten

Mitglied werden können Leonberger Institutionen, darunter Vereine, Initiativen, Einrichtungen, Religionsgemeinschaften, die Verwaltung und weitere Zusammenschlüsse. Privatpersonen können nicht selbst Mitglied werden, sich aber über ihre Institution einbringen. Der Beitritt ist kostenfrei und erfolgt mit einer Beitrittserklärung, in der sich die Institution zu den Grundsätzen des Netzwerks bekennt. Nach Eingang schaltet die Netzwerkkoordination das Mitglied frei.

Die Plattform und das Grundlagendokument sind unter netzwerk-teilhabe-leonberg.de abrufbar. Fragen beantwortet Netzwerkkoordinatorin Wiebke Hebold telefonisch unter 07152 990-2428 oder per E-Mail an [email protected].

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Artikel teilen:

Quellen & Infos

Verantwortung

Redaktionell verantwortlich
Konrad Mayer