Zwei Schulen in Leonberg evakuiert

Nach Gasgeruch und Beschwerden wurden zwei Schulen in Leonberg evakuiert. 43 Personen wurden untersucht; die Ursache blieb ungeklärt.

Von Redaktion Leonberg1 Min. Lesezeit

Am Montagvormittag, 19. Oktober 2026, sind die Gerhart-Hauptmann-Realschule und die angrenzende Schellingschule in Leonberg evakuiert worden. Ausgangspunkt war ein Schüler der Realschule, der über Unwohlsein klagte und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde. Im Gebäude wurde zudem Gasgeruch festgestellt. Danach meldeten weitere Schülerinnen und Schüler ähnliche Beschwerden.

Die Kinder der Gerhart-Hauptmann-Realschule wurden um 11.20 Uhr nach Hause entlassen. Kurz darauf wurde auch die Schellingschule geräumt, nachdem im Untergeschoss Gasgeruch festgestellt worden war.

43 Personen vor Ort untersucht

Notärztinnen und Notärzte untersuchten 43 Personen. Sie klagten unter anderem über Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Bauchschmerzen. Die Rettungskräfte betreuten die Betroffenen und entließen sie anschließend. Niemand sonst musste im Krankenhaus behandelt werden.

Die Feuerwehr Leonberg maß in der Schellingschule leicht erhöhte Werte, die nicht im kritischen Bereich lagen. Eine Ursache für das Unwohlsein konnte nicht festgestellt werden. Die Feuerwehr gab beide Schulgebäude um 14 Uhr wieder frei. Der Unterricht sollte am Dienstag, 20. Oktober, ohne Einschränkungen stattfinden.

Im Einsatz waren Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz.

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