ATE investiert weiter in den Standort Leutkirch

Bundestagsabgeordneter Axel Müller und Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle besuchten ATE in Leutkirch. Im Fokus standen Investitionen, Standortperspektiven und Herausforderungen des Mittelstands.

Von Redaktion Leutkirch im Allgäu1 Min. Lesezeit
Vier Personen stehen bei einem Besuch des Unternehmens ATE.

Foto: Stadt Leutkirch

Foto: Stadt Leutkirch

Die Entwicklung von ATE Antriebstechnik und die Zukunft des Standorts Leutkirch standen im Mittelpunkt eines Besuchs von Bundestagsabgeordnetem Axel Müller und Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle. Bei dem Austausch ging es auch um aktuelle Herausforderungen für mittelständische Industriebetriebe.

ATE verwies auf zunehmende bürokratische Anforderungen, Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Seltenerdmagneten und wachsenden Wettbewerbsdruck aus China. Ebenfalls Thema war, wie mittelständische Unternehmen ihre Wettbewerbs- und Investitionsfähigkeit langfristig sichern können.

Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren in Leutkirch investiert: Nach dem Erweiterungsbau von Werk 3 wurde 2024 die Vergusskapazität ausgebaut. 2025 ging in Werk 5 ein neues Laserschneidzentrum in Betrieb. Werk 4 bietet laut Mitteilung weitere Expansionsmöglichkeiten.

„Für einen starken Wirtschaftsstandort wie Leutkirch sind innovative und international tätige mittelständische Unternehmen von großer Bedeutung“, sagte Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle. Der direkte Austausch mit den Unternehmen vor Ort sei wichtig, um Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und Rahmenbedingungen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene weiterzuentwickeln.

ATE beschäftigt am Standort Leutkirch rund 165 Mitarbeiter und verfügt über gut 6.500 Quadratmeter Produktionsfläche. Das Unternehmen entwickelt und produziert kundenspezifische elektrische Antriebe für Einsatzbereiche wie Maschinenbau, Luftfahrt, Marine, Motorsport und Automotive sowie Kompressoren, Prüfstände und Medizintechnik. Jährlich entstehen nach Unternehmensangaben rund 50.000 Motor-Elemente.

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