1,35-Tonnen-Bombe in Oststadt gefunden
Evakuierung am Sonntag in Pforzheim: Rund 27.000 Menschen betroffen, Bahn und ÖPNV werden eingeschränkt

Bei Bauarbeiten im Quartierspark in Oststadt ist eine circa 1,35 Tonnen schwere Weltkriegsbombe gefunden worden. Nach Angaben der Stadt besteht derzeit keine akute Gefahr für die Bevölkerung. Feuerwehr Pforzheim, Polizei und Kampfmittelbeseitigungsdienst sind mit Einsatzkräften vor Ort. Die Entschärfung der Bombe ist für Sonntag, 17. Mai 2026, geplant.
Evakuierung am Sonntagmorgen geplant
Im Zusammenhang mit dem Fund ist für Sonntagmorgen eine Evakuierung im Radius von 1,5 Kilometern vorgesehen. Das betroffene Gebiet muss bis 8 Uhr verlassen werden. Nach derzeitigen Planungen betrifft dies einen großen Teil der Innenstadt und damit rund 27.000 Bürgerinnen und Bürger.
Die Stadt arbeitet nach eigenen Angaben derzeit an den genauen Abläufen, an der Unterbringung der Betroffenen und an der Entschärfung der Bombe. Der zeitliche Ablauf soll fortlaufend konkretisiert werden.
Auswirkungen auf Verkehr und öffentliche Infrastruktur
Während der Maßnahmen wird der Bahnverkehr Richtung Karlsruhe und Stuttgart sowie der gesamte ÖPNV stark eingeschränkt sein beziehungsweise zeitweise komplett ausfallen.
Von der Evakuierung ausgenommen ist das Helios-Krankenhaus.
Informationen für die Bevölkerung
Für Fragen aus der Bevölkerung wird ab Freitag, 15. Mai, ein Bürgertelefon geschaltet. Dort sollen Hinweise zur Lage und zu den Maßnahmen gegeben werden.
Einrichtungen wie Pflegeeinrichtungen werden laut Mitteilung direkt von der Feuerwehr über eine mögliche Betroffenheit informiert. Über weitere Maßnahmen will die Stadt fortlaufend über ihre Social-Media-Kanäle sowie die Homepage informieren.
Hinweis auf weitere Unterlagen
Zur Mitteilung gehört außerdem eine Karte zum Evakuierungsgebiet.
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