Bürgerinfo zum Campus Buckenberg: Zwei Schulneubauten werden geprüft

Pforzheim und der Enzkreis prüfen neue Gebäude für die Bohrainschule und die Gustav-Heinemann-Schule. Am 23. Oktober 2026 informieren sie in Buckenberg über Pläne und nächste Schritte.

Von Redaktion Pforzheim1 Min. Lesezeit

Stadt Pforzheim und Enzkreis prüfen, ob neben der bestehenden Buckenbergschule zwei weitere Schulen neu gebaut werden können: die städtische Bohrainschule und die Gustav-Heinemann-Schule in Trägerschaft des Enzkreises. Gemeinsam könnten sie künftig den Campus Buckenberg bilden. Eine Entscheidung über den Bau ist noch nicht gefallen.

Über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte informieren die Stadt und der Kreis am Freitag, 23. Oktober 2026, bei einer Bürgerinformationsveranstaltung. Sie beginnt um 17 Uhr im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach, Marienburger Straße 18. Alle Interessierten sind eingeladen; eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Pfarrer Hans Gölz-Eisinger moderiert die Veranstaltung.

Die Bohrainschule ist ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen. An der Gustav-Heinemann-Schule werden Kinder und Jugendliche mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung unterrichtet.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die benötigten Flächen, die grundsätzliche Machbarkeit des Vorhabens und mögliche Auswirkungen auf Verkehr und Stadtteil. Stadt und Enzkreis wollen außerdem Rahmenbedingungen, Projektziele und den weiteren Zeitplan erläutern. Bürgerinnen und Bürger können Fragen stellen und Anregungen einbringen. Zu Beginn begrüßen Oberbürgermeister Peter Boch und Landrat Bastian Rosenau die Gäste.

Eine Projektkommission mit Vertretungen der Stadt, des Enzkreises und der politischen Gremien hat Empfehlungen zu den Rahmenbedingungen erarbeitet. Vor der Sommerpause beschlossen die zuständigen Gremien mehrheitlich, die Projektarbeit fortzuführen. Derzeit werden die Grundlagen für einen möglichen Planungsbeschluss erarbeitet. Dieser ist noch nicht gefasst und soll im ersten Quartal 2027 in die politischen Gremien eingebracht werden.

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