Pforzheimer „sEInSinsel“ geht ins fünfte Jahr

Die „sEInSinsel“ in der Pforzheimer Südweststadt besteht seit 2022 und geht in ihr fünftes Jahr. Der Künstler Harald Kröner gestaltet den Ort zwischen Oberer Rodstraße und Lameystraße auch 2026 als Kunst- und Aufenthaltsraum.
Kröner entwickelte die Installation auf Einladung des Planungsamts im Zusammenhang mit der Einrichtung des Sanierungsgebiets in der Südweststadt. Sie soll dazu einladen, innezuhalten und das städtische Umfeld neu wahrzunehmen. Auf der „Insel“ können Besucherinnen und Besucher, wie der Name nahelegt, „Sein“ und ein „Eis“ genießen.
Der Standort hat ebenfalls eine Geschichte: Die markanten Felsen gehören zu einer gärtnerischen Steinsetzung aus der Zeit des Jugendstils. Der Grünstreifen war einst Teil einer kleinen Parkanlage.
Zum Projekt gehört auch die Verbindung zur benachbarten Eisdiele „Celeste“ an der Ecke Bleich-/Obere Rodstraße. Deren Betreiber Raffael Assfalg war als damaliger Huchenfelder „Eismann“ Teil des Projekts. Heute wird das freie Kunstprojekt vom Kulturamt begleitet und unterstützt; auch Menschen aus der Nachbarschaft kümmern sich zunehmend um den Ort.
Kröner versteht die „sEInSinsel“ als fortlaufendes künstlerisches und soziales Experiment. Für die kommenden Jahre plant er, jeweils etwa von März bis Oktober über den beiden kleinen Plattformen eine neue, einfache Architektur entstehen zu lassen – eine temporäre „Folly“, die den Ort hervorhebt und zum Verweilen einlädt.
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