Kunstrasenplatz auf der Mettnau saniert und wieder bespielbar

Der Kunstrasenplatz auf der Mettnau ist saniert und wieder bespielbar. Neuer Sand-Kork-Belag und dimmbares LED-Flutlicht ersetzen die alte Ausstattung.

Von Redaktion Radolfzell am Bodensee1 Min. Lesezeit

Der rund 20 Jahre alte Kunstrasenplatz auf der Mettnau ist saniert und wieder bespielbar. Der alte Belag wurde durch einen neuen ersetzt, außerdem sind die bisherigen Halogendampflampen einer dimmbaren LED-Flutlichtanlage gewichen.

Sand und Kork statt Kunststoffgranulat

Ende August begannen die Arbeiten. Der neue Kunstrasen ist mit einer Mischung aus Sand und Kork gefüllt. Hinzu kommen eine biologisch synthetisierte und eine recycelte Faser. Die Füllung wird sich nach Angaben der Stadt mit der Zeit setzen.

Sie entspricht der des benachbarten Kunstrasenplatzes, der bereits im Sommer 2025 eröffnet wurde. Dadurch können die Technischen Betriebe Radolfzell beide Plätze mit denselben Geräten und Verfahren pflegen. Für den neuen Belag wird eine Nutzungsdauer von etwa zehn bis 15 Jahren angenommen. Bei einer späteren Erneuerung muss auch die darunterliegende Tragschicht berücksichtigt werden.

Sanierung am BSV Nordstern folgt später

Die Arbeiten am Mettnauer Platz wurden in Gesprächen mit den Fußballvereinen und der IG Sport vorgezogen. Vereinbart wurde, zunächst den alten Kunstrasenplatz zu sanieren und erst danach den Hauptplatz des BSV Nordstern zu erneuern. Der BSV stellte seine Sanierung aus kollegialen Gründen um ein Jahr zurück.

Der Kunstrasen auf der Mettnau kann als Ausweichplatz dienen, während der Rasenplatz des BSV Nordstern saniert wird und der neue Rasen anwächst. Die Arbeiten am Rasenplatz sollen voraussichtlich im Sommer 2027 beginnen, nachdem dort das Grundschulturnier und das Fußballcamp Bernd Voss stattgefunden haben.

Dimmbare LED-Flutlichtanlage

Die neue Flutlichtanlage ersetzt die bisherigen Dampfhalogenstrahler. Ihr Licht lässt sich an die jeweiligen Bedingungen anpassen, was nach Angaben der Stadt auch einen tierfreundlicheren Einsatz ermöglichen soll.

Die Sanierung war dringend nötig: Der alte Platz wies Löcher und Risse auf, der Belag löste sich und die Banden waren scharfkantig. Nach Angaben von Bürgermeisterin Monika Laule haben die örtlichen Fußballvereine insgesamt knapp 4.000 Mitglieder; etwa 1.200 davon sind jünger als 18 Jahre.

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