Begleitgruppe informiert sich über Baufortschritt der neuen JVA Rottweil

Der Neubau der JVA Rottweil nimmt Gestalt an: Alle 18 Gebäude stehen, und die Vorbereitungen für den Betrieb laufen.

Von Redaktion Rottweil1 Min. Lesezeit
Mitglieder der Begleitgruppe JVA informierten sich bei einem erneuten Besuch über den aktuellen Baufortschritt der neuen Justizvollzugsanstalt im Rottweiler Esch und die Vorbereitungen für den künftigen Betrieb

Foto: Bossert

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Die Mitglieder der Begleitgruppe JVA haben sich bei einem erneuten Besuch auf der Baustelle im Rottweiler Esch über den Stand des Neubaus informiert. Die insgesamt 18 Gebäude stehen inzwischen. Neben den Bauarbeiten laufen bereits organisatorische und sicherheitstechnische Vorbereitungen für den späteren Betrieb.

Auf dem Gelände entstehen neben Hafteinheiten unter anderem Werkstätten, Ausbildungs- und Beschäftigungseinrichtungen sowie eine Großküche. Die Feuerwehr hat das Areal bereits für Übungen genutzt, um sich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen.

Auch Anregungen aus der Bürgerbeteiligung werden sichtbar: Die Begleitgruppe hatte sich in der Planungsphase mit der Farbgestaltung der Außenmauer beschäftigt und Vorschläge eingebracht, die nun umgesetzt werden. Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf sagte, die Beteiligung habe Eingang in die Planung gefunden und präge heute sichtbar das Erscheinungsbild der Anstalt.

Die künftige Leiterin der JVA, Stefanie Hörter, arbeitet bereits an organisatorischen Abläufen und Einsatzplanungen. Sie ist derzeit noch an der bestehenden Justizvollzugsanstalt in der Rottweiler Innenstadt tätig.

Die Begleitgruppe wurde im Vorfeld des Bürgerentscheids 2015 eingerichtet. Ihr gehören Vertreter der Stadtverwaltung und des Landes, Mitglieder des Gemeinderats sowie Vertreter gesellschaftlicher Gruppen aus Bewährungshilfe, Gefängnisseelsorge und Naturschutz und der damaligen Bürgerinitiative an. Sie begleitete unter anderem den Planungsprozess und den Architektenwettbewerb.

Der Neubau, dessen Bauherr Vermögen und Bau Baden-Württemberg ist, soll die bisherige innerstädtische Justizvollzugsanstalt ersetzen. Geplant sind 502 Haftplätze für männliche Untersuchungs- und Strafgefangene sowie rund 350 Arbeitsplätze im Justizvollzug. Die Inbetriebnahme ist nach dem derzeitigen Zeitplan für 2029 vorgesehen.

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