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Donaueschingen saniert zwei Hauptabwasserkanäle

Von Redaktionsteam Donaueschingen1 Min. Lesezeit
Beteiligte Personen (von links) stehen vor einem Baustellen-/Kanalumfeld; im Hintergrund ist technische Infrastruktur im Zusammenhang mit der Kanalsanierung zu sehen.

Foto: Stadtverwaltung Donaueschingen, Jennifer Schwörer

Foto: Stadtverwaltung Donaueschingen, Jennifer Schwörer

Sanierung an Hauptabwasserkanälen in Donaueschingen

In Donaueschingen laufen derzeit Sanierungsarbeiten an zwei Hauptabwasserkanälen.

Die Arbeiten betreffen den Bereich Haberfeld.

Betroffen sind Abschnitte in der Stadionstraße.

Betroffen sind auch Abschnitte am Brigachweg.

Betroffen sind auch Abschnitte in der Prinz-Fritzi-Allee.

Beteiligte und Herkunft der Leitungen

Die Stadt arbeitet mit mehreren Gemeinden zusammen.

Diese Gemeinden sind Hüfingen, Bräunlingen, Bad Dürrheim und Brigachtal.

Die Leitungen haben nach Angaben der Stadt einen Durchmesser von 1,40 Metern.

Die Leitungen stammen aus den 1960er-Jahren.

Nach mehr als sechs Jahrzehnten im Betrieb zeigen sie altersbedingte Schäden.

Schäden aus Untersuchungen

Die Stadt führte routinemäßige Untersuchungen durch.

Dabei nutzten die Beteiligten eine Spezialkamera im Kanal.

Die Spezialkamera zeigte eine Materialkorrosion am Kanal.

Die Untersuchungen ergaben auch undichte Muffen.

Außerdem fanden die Beteiligten starke Wurzeleinwüchse.

Ziele der Sanierung und mögliche Folgen

Die Sanierung soll Rohreinstürze vermeiden.

Die Sanierung soll verhindern, dass Abwasser ins Grundwasser gelangt.

Die Sanierung soll auch verhindern, dass Grundwasser in die Kläranlage eindringt.

Grundwasser in der Kläranlage kann die Reinigungsprozesse stören.

Umleitung und provisorische Wasserhaltung

Während der Maßnahme leiten die Beteiligten das Wasser um.

Die Umleitung erfolgt über große Rohrleitungen.

Die Rohrleitungen werden in der Prinz-Fritzi-Allee verlegt.

Die Rohrleitungen werden auch in der Stadionstraße verlegt.

Die Leitungen dienen als provisorische Wasserhaltung.

Grabenlose Verfahren und Sanierung von innen

Die Beteiligten setzen auf grabenlose Verfahren.

Die Beteiligten sanieren den Kanal von innen.

Die Sanierung erfolgt über Einstiegsschächte.

Die Beteiligten nutzen ein Schlauchliner-Verfahren.

Die Beteiligten führen auch punktuelle manuelle Reparaturen durch.

Für den Einzug des Gewebeschlauches öffnen die Beteiligten die Schächte.

Dazu nehmen die Beteiligten die oberen Deckenplatten ab.

Nach Abschluss der Arbeiten soll das Rohrinnere wieder dicht sein.

Das Rohrinnere soll besser gegen Korrosion geschützt sein.

Das Rohrinnere soll auch besser gegen künftigen Wurzeleinwuchs geschützt sein.

Erwartete Lebensdauer und Kosten

Nach Angaben der Stadt soll die Lebensdauer der Kanäle um rund 50 Jahre steigen.

Für die Gemeinschaftsmaßnahme veranschlagen die Beteiligten rund 1,9 Millionen Euro.

Insgesamt sanieren die Beteiligten 1,2 Kilometer Hauptsammler.

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