„Donauhaie“ noch bis 1. November an der Donauquelle zu sehen

Mihály Kolodkos Betonhaie sind bis 1. November erstmals im Donaueschinger Schlosspark zu sehen. Die Ausstellung thematisiert die Verschmutzung der Donau.

Von Redaktionsteam Donaueschingen1 Min. Lesezeit

Die Ausstellung „Donauhaie“ des ungarischen Künstlers Mihály Kolodko ist noch bis zum 1. November an der Donauquelle im Donaueschinger Schlosspark zu sehen. Die Skulpturen werden erstmals auch in Donaueschingen gezeigt.

Kolodko gießt die Haie aus Beton und verarbeitet darin Müll, den er entlang der Donau gesammelt hat. Der Hai, der eigentlich nicht in den Fluss gehört, steht dabei für die Verschmutzung und für Abfälle, die ebenfalls nicht in die Donau gelangen sollten.

Die Donau beginnt in Donaueschingen ihre Reise durch zehn Länder bis zum Schwarzen Meer. Zugleich verbindet sie die Stadt mit ihrer ungarischen Partnerstadt Vác. Die Ausstellung lenkt den Blick auf den Fluss als gemeinsamen europäischen Naturraum und dessen Schutz.

Eine Miniatur des „Donauhais“ ist mit Echtheitszertifikat für 200 Euro in der Tourist-Information erhältlich.

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