„Hamnet“ im Kommunalen Kino guckloch: Filmabend am 31. August 2026
Ab 20 Uhr zeigt das guckloch-Kino an der Donauhalle 5 die UK-Produktion (Originalfassung mit deutschen Untertiteln)
Das Kommunale Kino guckloch zeigt am Montag, 31. August 2026, um 20 Uhr den Film Hamnet in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln im guckloch-Kino an der Donauhalle 5.
Zum Film
Hamnet ist eine UK-Produktion aus dem Jahr 2025 und hat eine Laufzeit von 125 Minuten. Die FSK-Freigabe liegt ab 12 Jahren. Regie führte Chloé Zhao, die gemeinsam mit Maggie O'Farrell auch das Drehbuch verfasste. Für die Bildgestaltung zeichnete Lukas Zal verantwortlich, die Musik stammt von Max Richter. Den Schnitt übernahmen Alfonso Gonçalves und Chloé Zhao. Produziert wurde der Film von Nicolas Gonda, Pippa Harris, Liza Marshall, Sam Mendes und Steven Spielberg.
In den Hauptrollen sind Jessie Buckley, Paul Mescal, Emily Watson, Jacobi Jupe und Noah Jupe zu sehen. Der Film wurde bei den Academy Awards 2026 mit einem Oscar für Jessie Buckley als beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet. Außerdem erhielt er bei den Golden Globe Awards die Auszeichnung als bester Film.
Inhalt
Die Vorlage des Films ist Maggie O'Farrells Roman Hamnet, dem ein historischer Hinweis vorangestellt ist: In den 1580er Jahren lebte in Stratford ein Ehepaar mit drei Kindern, darunter Hamnet, der im Alter von elf Jahren starb. Etwa vier Jahre später schrieb sein Vater ein Stück namens Hamlet.
Im Mittelpunkt der Verfilmung steht jedoch nicht William Shakespeare, sondern seine Frau Agnes. Sie wird als unangepasste, naturverbundene Heilerin und Falknerin beschrieben. William ist ein liebevoller Ehemann und Vater, doch Agnes erkennt, dass ihn das Familienleben und seine Arbeit als Lateinlehrer nicht erfüllen. Sie ermutigt ihn, nach London zu gehen, um sein Talent und seine Berufung auszuleben. Während Shakespeare häufig abwesend ist, hält Agnes die Familie in Stratford zusammen. Als der einzige Sohn an der Pest stirbt, droht der Verlust das Paar auseinanderzureißen. Erst eine Schlussszene im Globe Theater, in der Agnes eine Aufführung von Hamlet erlebt, eröffnet nach Angaben der Pressemitteilung einen Heilungsprozess durch die Kraft der Kunst.
Die Pressemitteilung hebt besonders die poetischen Bilder von Chloé Zhao und Lukas Zal sowie die Darstellung von Jessie Buckley hervor.
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