Jugendliche aus Donaueschingen und Saverne gedenken gemeinsam der Kriegsopfer

Schülerinnen und Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums Donaueschingen und des Lycée du Haut-Barr aus Saverne haben am Montag, 12. Oktober, gemeinsam der Folgen vergangener Kriege gedacht. Die Gedenkfeier auf dem Ehrenfriedhof Allmendshofen bildete den Auftakt ihrer Begegnung unter dem Motto „Vom Feind zum Freund“ – « Conflits d’hier, partenariats d’aujourd’hui ».
Oberbürgermeister Erik Pauly begrüßte die Jugendlichen, ihre Lehrkräfte und Vertreter der beteiligten Organisationen. Er verwies auf die Entwicklung von der früheren Feindschaft zwischen Deutschlandexterner Link, öffnet ein neues Fenster und Frankreich zu ihrer heutigen Partnerschaft und bezeichnete die Städtepartnerschaft mit Saverne als Beispiel dafür. Die Begegnung erinnere zugleich an die Verantwortung der jungen Generation, die europäische Freundschaft weiterzutragen.
Anschließend legten Pauly und Bernhard Diehl, Geschäftsführer des Bezirksverbands Südbaden der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, gemeinsam mit einem deutschen und einem französischen Schüler einen Kranz nieder. Die Jugendlichen beteiligten sich danach an der Pflege der Gräber.
Im Anschluss reisten die Schülerinnen und Schüler nach Lenggries. Dort verbringen sie bis Freitag gemeinsame Tage mit Workshops und Aktivitäten. Die Begegnung soll Gespräche über die gemeinsame Geschichte, Frieden und Verständigung ermöglichen und persönliche Kontakte zwischen den Jugendlichen fördern.
Unterstützt wird das Treffen vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, der Bürgerstiftung Donaueschingen, den Städten Donaueschingen und Saverne, der Stiftung Gedenken und Frieden, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. sowie der Deutsch-Französischen Gesellschaft Donaueschingen.
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