Lichtenstern-Marathon setzt in Künzelsau Zeichen für Inklusion

Menschen mit und ohne Behinderung liefen die letzte Etappe des Lichtenstern-Marathons gemeinsam nach Künzelsau. Im Rathausfoyer gab es eine Fechtvorführung.

Von Redaktionsteam Künzelsau1 Min. Lesezeit

Menschen mit und ohne Behinderung haben die letzte Etappe des diesjährigen Lichtenstern-Marathons gemeinsam zurückgelegt. Der Lauf führte am Donnerstag, 1. Oktober 2026, von der Würth-Zentrale in Künzelsau-Gaisbach zum Rathaus.

Begleitet wurde die Laufgruppe der Evangelischen Stiftung Lichtenstern von Studierenden der Reinhold-Würth-Hochschule am Campus Künzelsau, Mitgliedern des TSV Künzelsau sowie Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Im Mittelpunkt standen laut Mitteilung das gemeinsame Erlebnis und die Begegnung, nicht Tempo oder sportliche Leistung.

Im Rathausfoyer endete die Etappe mit einer Fechtvorführung des Fecht-Club Würth Künzelsau e.V. Unter dem Motto „Sport verbindet – Inklusion läuft“ setzten die Teilnehmenden ein Zeichen für Inklusion und Teilhabe.

Die Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit der Evangelischen Stiftung Lichtenstern soll auch über den Lauf hinausgehen: Im Gesundheitscampus medikün wird die Stiftung künftig ihre Interdisziplinäre Frühförderstelle betreiben. Dort ist außerdem ein Inklusionscafé als Begegnungsort geplant.

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