Tuttlingen plant zwei neue Brücken für die Gartenschau

Tuttlingen stellt im Gartenschau-Ausschuss am 1. Oktober 2026 erste Entwürfe für Koppenlandsteg und Sängersteg vor, mit nahezu 100% Förderung.

Von Redaktion Tuttlingen1 Min. Lesezeit

In Tuttlingen sind im Zuge der Gartenschau zwei neue Brücken geplant. In der Sitzung des Gartenschau-Ausschusses am Donnerstag, 1. Oktober 2026, wurden die ersten Entwürfe für den Koppenlandsteg und den Sängersteg vorgestellt. Nach Angaben der Stadt ist für beide Vorhaben eine nahezu vollständige Förderung möglich.

Koppenlandsteg mit direktem Zugang am Bahnhof

Der neue Koppenlandsteg soll die beiden baufälligen Fußgänger- und Radfahrerbrücken im Bereich des Koppenlandes ersetzen. Er wird direkt auf Höhe des Bahnhofs entstehen und damit einen direkten Zugang mit Bahnhofs-Durchbruch zur Brücke und zum Koppenland am anderen Donauufer schaffen.

Geplant ist eine 4,50 Meter breite Stahlkonstruktion mit Stahlwänden und offenen Geländern. Die Fahrbahn soll aus Stahlbeton bestehen. Die Brücke kommt mit nur einer Stütze aus, was den Hochwasserschutz verbessern soll. Vorgesehen ist eine Spannweite von 51 Metern.

Baudezernent Florian Steinbrenner rechnet mit Gesamtkosten von 4,85 Millionen Euro. Nach der Mitteilung können diese voraussichtlich zu nahezu 100 Prozent aus verschiedenen Fördertöpfen von Bund und Land finanziert werden. Unter anderem sollen 2,45 Millionen Euro aus dem für Kommunen vorgesehenen Programm aus dem Sondervermögen „LuKIFG“ abgerufen werden.

Sängersteg soll 2027 gebaut werden

Auch der Sängersteg zwischen Stadtgarten und Donausteg wird ersetzt. Er wird vom gleichen Planungsbüro wie der Rathaussteg geplant und lehnt sich an dessen Gestaltung an. Wie dort ist eine Holzverbund-Konstruktion mit einer Fahrbahn aus Beton vorgesehen.

Der neue Sängersteg soll 53 Meter lang und 5,6 Meter breit werden. Der Baubeginn ist für April 2027 vorgesehen, bis Ende 2028 soll die Brücke fertig sein. Die Planer gehen von Kosten in Höhe von 6,28 Millionen Euro aus. Eine Förderung von 5,9 Millionen Euro ist möglich, auch hier zum Teil aus LuKIFG-Geldern.

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