Rund 150 Gäste beim „Demokratiewohnzimmer“ in Ulm
Rund 150 Menschen kamen am 2. Oktober in der Ulmer Volkshochschule zum „Demokratiewohnzimmer“ zusammen. Das Bündnis der Partnerschaft für Demokratie Ulm hatte den Abend im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie gestaltet.
Im Mittelpunkt standen Begegnung und die Frage, wie Demokratie im Alltag erlebt und gestaltet werden kann. Oberbürgermeister Martin Ansbacher begrüßte die Gäste. Das Heyoka Theater zeigte das Stück „Die Glitzerkatze“, über das anschließend gemeinsam diskutiert wurde. Auf dem „Glitzerkatzensofa“ konnten Besucherinnen und Besucher zudem direkt mit dem Oberbürgermeister ins Gespräch kommen.
Weitere Angebote machten demokratische Prozesse praktisch erfahrbar: Bei „Sprechen & Zuhören“ ging es um persönliche Perspektiven auf die Zukunft, mit Betzavta wurden Entscheidungsprozesse erprobt und bei „Werte unter dem Hammer“ unterschiedliche Werte ausgehandelt. Zum Programm gehörten außerdem ein Quiz, kreative Angebote, Kurzfilme und Mitmachaktionen der Landeszentrale für politische Bildung. Live-Musik von Karl and the Corner schloss den Abend ab.
Milena Milusheva, die die Stadt Ulm im Bündnis vertritt, sagte, die große Resonanz zeige das Interesse an Austausch und demokratischer Begegnung. Demokratie lebe vor allem von Menschen, die sich einmischten, Fragen stellten, Verantwortung übernähmen und anderen zuhörten, auch wenn sie anders dächten.
Zum Bündnis der Partnerschaft für Demokratie Ulm gehören die vh Ulm, das Sachgebiet Chancengerechtigkeit und Vielfalt der Stadt Ulm, die Koordinierungs- und Fachstelle der PfD, der evangelische Diakonieverband Ulm/Alb-Donau, Menschlichkeit e.V., andere Baustelle e.V., ZAWiW Uni Ulm, Pride Ulm/Neu-Ulm e.V. sowie der Internationale Ausschuss des Ulmer Gemeinderats.
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