BarrierefreiheitEinfache Sprache
Schwarzwald Kurier Logo
LandkreiseVeranstaltungen

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • KI-Hilfsmittel
  • Transparenzbericht
  • Unsere Quellen
  • Über uns
  • Styleguide

Verlag & Partner

  • Hessen App GmbH
  • dashdesign;
  • Die Stadt App
  • Die Mittelhessen-App
  • Herold News

Service

  • Kontakt
  • Problem melden
  • Werbung schalten
  • PUR-Abo & Kündigung

© 2026 Hessen App GmbH

Sprache wählen

Mühlbachbrücke in der Wasserstraße: Fortschritte bei den Bauabschnitten

Sechs Fertigteile sind eingebaut, während Leitungen und Arbeiten im Untergrund den Neubau begleiten

Von Offenburgs Redaktion04.09.26, 14:29

Neue Brücke nimmt Formen an

Mit dem Einbau von sechs Fertigteilen ist ein weiterer Schritt beim Neubau der Mühlbachbrücke in der Wasserstraße geschafft. Die Arbeiten an dem Bauwerk, das 1910 auf normalem Fundament gegründet wurde, laufen seit dem Abbruch des historischen Vorgängerbaus im August vergangenen Jahres.

Bau durch unkartierte Leitungen und alte Reste erschwert

Der Neubau gründet künftig auf Bohrpfählen. Das macht die Brücke sicherer und haltbarer, ist in der Bauausführung aber aufwändiger. Beim Bohren werden immer wieder Bauwerksreste getroffen, die im Vorfeld nicht erkundet werden konnten. Hinzu kommt, dass im Untergrund der Baustelle wiederholt Überraschungen wie Fundamentreste, alte Bachmauern und mit Teer belastetes Material gefunden wurden.

Auch die Lage am Gewässer erschwert die Arbeiten. Für die Absicherung der Baugruben werden heute Stahlprofile in den Untergrund gerammt. Vor dem Einbau dieser Sicherung müssen jedoch zunächst alle Versorgungsleitungen aus dem Bereich entfernt werden, um Beschädigungen bei den Rammarbeiten zu vermeiden. Dabei kamen mehrfach unkartierte Kabel und Rohre zum Vorschein. Deren Prüfung, ob sie noch in Betrieb sind und welchem Zweck sie dienen, kostet Zeit. Wegen abweichender Tiefenlagen musste zudem die Sicherung der Baugruben zuletzt noch umgeplant werden.

Weitere Schritte bis zur Freigabe

Die Brückenteile, die die Fahrbahn bilden, sind seit Mitte August eingebaut. Sie müssen nun noch mit Bewehrung und Beton auf der Oberseite verbunden werden. Parallel dazu montieren die Versorgungsunternehmen derzeit Leerrohre für Stromleitungen, Telefon, das Parkleitsystem und die Gasversorgung.

Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, werden die Rückseiten der Fertigteile ebenfalls mit Beton verbunden. Danach können die Baugruben so weit verfüllt werden, dass die Arbeiten an den Versorgungsleitungen in der Straße weitergeführt werden können. Für den Beginn der Straßenbauarbeiten wird voraussichtlich Oktober genannt. Die Freigabe der Brücke ist im Dezember vorgesehen.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

WhatsAppFacebookXE-Mail
Eins von sechs Brückenteilen für die Mühlbachbrücke.
Eins von sechs Brückenteilen für die Mühlbachbrücke.Foto: Sester

Artikel anhören

Ihr Browser unterstützt die Audiowiedergabe nicht.