Zollernalbkreis plant für 2027 mit mehr als neun Millionen Euro Defizit

Der Zollernalbkreis plant 2027 ein Defizit von mehr als neun Millionen Euro. Die Kreisumlage soll auf 34 Hebesatzpunkte steigen.

Von Redaktion LK Zollernalbkreis1 Min. Lesezeit
Metallteile auf einer Werkbank in einer fiktiven Industriehalle.

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Der Zollernalbkreis rechnet für 2027 mit einem Fehlbetrag von mehr als neun Millionen Euro. Landrat Günther-Martin Pauli hat den Haushaltsentwurf am 19. Oktober in den Kreistag eingebracht. Das Defizit soll aus Rücklagen gedeckt werden.

Im Entwurf stehen knapp 359 Millionen Euro an ordentlichen Erträgen rund 368 Millionen Euro an ordentlichen Aufwendungen gegenüber. Für Investitionen, insbesondere in Bildungseinrichtungen, Infrastruktur und das Zentralklinikum, sind Kredite in Höhe von 13,5 Millionen Euro vorgesehen.

Die Kreisumlage soll um 1,5 auf 34 Hebesatzpunkte steigen. Der Schuldenstand zu Beginn des neuen Haushaltsjahrs wird mit rund fünf Millionen Euro angegeben.

Die Grundzüge des Haushalts waren bereits bei einer Klausurtagung des Kreistags vorbesprochen worden. In den kommenden Wochen sollen die Fachausschüsse die Einzelheiten beraten. Der Kreistag soll den Haushalt Anfang Dezember verabschieden.

Weitere Hintergründe zum Haushaltsentwurf finden sich in unserem Bericht über die Finanzplanung des Zollernalbkreises für 2027externer Link, öffnet ein neues Fenster.

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