BarrierefreiheitEinfache Sprache
Schwarzwald Kurier Logo
LandkreiseVeranstaltungen

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • KI-Hilfsmittel
  • Transparenzbericht
  • Unsere Quellen
  • Über uns
  • Styleguide

Verlag & Partner

  • Hessen App GmbH
  • dashdesign;
  • Die Stadt App
  • Die Mittelhessen-App
  • Herold News

Service

  • Kontakt
  • Problem melden
  • Werbung schalten
  • PUR-Abo & Kündigung

© 2026 Hessen App GmbH

Sprache wählen
Umwelt

Ettenheim setzt verstärkt auf klimaangepasste Bäume

Rund 100 Neupflanzungen im Frühjahr: Auswahlkriterien sind Klimaresistenz, Krankheitsverträglichkeit und Streusalz sowie Standortbedingungen

Von Redaktion Ettenheim08.09.26, 09:28

Die Stadt Ettenheim setzt nach eigenen Angaben bei der Begrünung des Stadtgebiets und der Ortschaften verstärkt auf klimaangepasste und trockenheitsverträgliche Baumarten. Im Frühjahr seien bereits rund 100 neue Bäume gepflanzt worden. Ziel sei es, den Bäumen auch unter den veränderten klimatischen Bedingungen gute Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

„Der richtige Baum am richtigen Standort – danach richten wir uns bei jeder Pflanzung“, erklärt Bauhofleiter Markus Ohnemus. Bei der Auswahl spielten unter anderem Klimaresistenz, Krankheits- und Streusalzverträglichkeit, Früchte- und Samenbildung sowie die jeweiligen Standortbedingungen eine Rolle. Neben heimischen Arten würden je nach Standort auch Baumarten verwendet, die mit den künftig zu erwartenden klimatischen Bedingungen besser zurechtkommen.

Pflanzungen in Stadtgebiet und Ortsteilen

Im Stadtgebiet wurden unter anderem auf dem Heuberg Ebereschen, Mehlbeeren, eine Winterlinde und eine rotblühende Kastanie gesetzt. Auf der Broßmerhöhe ergänzt ein Walnussbaum den Baumbestand.

Auch an Schulen und Kindertagesstätten wurden Bäume gepflanzt. Bei der Grundschule, dem Städtischen Gymnasium, der Kita Wunderfitz und der Kita St. Bartholomäus stehen nun unter anderem Winterlinden. Die Kita Wunderfitz erhielt darüber hinaus Kastanien und eine Kugelplatane.

Im Außenbereich der Kita St. Bartholomäus wurden unter anderem drei Zierkirschen, zwei gelbe Rosskastanien, rotblühende Kastanien und Mehlbeeren gepflanzt. Die Kita Pusteblume wurde mit einer Linde, einer Maien-Eberesche, einer Blasenesche und einer Mehlbeere ergänzt.

Auf dem Friedhof kamen ein Amberbaum und eine Blasenesche hinzu. Das C.-H.-Jäger-Schwimmbad erhielt einen Amerikanischen Zürgelbaum.

In Ettenheimmünster wurden entlang der Münstertalstraße unter anderem Säulenkirschen, Winterlinden, Mehlbeeren und Zierbirnen gepflanzt. Auf dem Friedhof und dem Friedhofsparkplatz kamen Felsenbirnen, Silberlinden, Ebereschen und eine Krim-Linde hinzu. Entlang des Ettenbachs wurden Walnussbäume und eine Mehlbeere gesetzt.

Auch in Münchweier wurden an mehreren Stellen Bäume gepflanzt. In der Pappelallee stehen nun ein Walnussbaum, eine Traubenkirsche und eine Mehlbeere. Entlang des neuen Radwegs kam eine rotblühende Kastanie hinzu, auf der Verkehrsinsel wurden zwei Säulenahorne gesetzt.

In Altdorf wurden bei der Grundschule zwei Amerikanische Zürgelbäume gepflanzt. Entlang des Fußwegs in der Römerstraße kamen vier Traubenkirschen und drei Stadtbirnen hinzu. Der Friedhof wurde um eine Winterlinde, eine Zierbirne und eine Mehlbeere ergänzt.

In Ettenheimweiler wurde der Bereich beim Fischweiher um einen Walnussbaum und eine rotblühende Kastanie bereichert. Vor der Kita Wirbelwind steht nun ebenfalls ein Amerikanischer Zürgelbaum.

In Wallburg erhielt der Friedhof sechs Zierkirschen, zwei Mehlbeeren, eine Silberlinde und zwei Baummagnolien, die im Frühjahr blühen werden.

Nach Angaben der Stadt wurden außerdem an weiteren Standorten Bäume durch den städtischen Bauhof gepflanzt. Hinzu kommen mehr als 100 Sträucher.

Stadtwald und Bewässerung

Auch im Ettenheimer Stadtwald wird jedes Jahr für neues Grün gesorgt. Dort pflanzen die Forstwirte rund 5.000 Bäume. Durch den Aufbau von Mischwäldern soll die natürliche Verjüngung der Waldbestände unterstützt und die Artenvielfalt von Flora und Fauna gefördert werden.

Damit junge Bäume auch bei längeren Trockenperioden ausreichend mit Wasser versorgt werden, setzt der städtische Bauhof bei zahlreichen Neupflanzungen auf Bewässerungssäcke. Die mit Wasser befüllten Säcke geben die Feuchtigkeit langsam und kontinuierlich an den Wurzelbereich ab. Auch Alt- und Großbäume erhalten nach Bedarf Wassersäcke mit einem Volumen von 1000 bis 1500 Litern Wasser.

„Eine fachgerechte Pflanzung ist nur der erste Schritt. Gerade in der Anwuchsphase müssen die jungen Bäume regelmäßig mit ausreichend Wasser versorgt werden“, erklärt Max Brandstetter. Das Bauhofteam kontrolliert die Neupflanzungen und bewässert sie insbesondere während längerer Trockenperioden, damit die jungen Bäume gut anwachsen und sich langfristig entwickeln können.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen→

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

WhatsAppFacebookXE-Mail
Ettenheim setzt verstärkt auf klimaangepasste Bäume
Foto: ettenheim.de

Artikel anhören

Audioversion

Ihr Browser unterstützt die Audiowiedergabe nicht.